Exkursion mit Ernst Weiss und Do Häberling zu den Limikolen am Hagneckdelta am 13. September 2020

Wie so oft hiess es auch diesmal, sich sehr früh am HB Zürich einzufinden, um frühzeitig am Hagneckdelta anzukommen. Auf dem Fussweg zum Bielersee gab’s manche Gesangseinlage von Waldvögeln, und ein weiter Blick von hoch oben aufs Delta liess uns den ersten Eisvogel des Tages entdecken und mehrere Grünschenkel beim Auffliegen hören.

Noch immer herrscht Hochsaison, die Jungen müssen gefüttert werden, schon bald sind sie "flügge". Geniessen wir noch ihr geschwätziges Gezwitscher, ihre Flüge, am Sommerhimmel. Im September werden sie Höngg verlassen, ziehen ins südliche Afrika, in ihr Winterquartier.

Exkursion von Samstag, 4. Juli 2020

Endlich wieder unterwegs! Die Teilnehmenden geniessen beim Mittagessen die Rundsicht. Es war schön!

Michel Brun schreibt:  Liebe Exkursionsteilnehmende

Im Anhang sende ich euch die Artenliste unserer Exkursion vom 4. Juli 2020 ins Obertoggenburg. Es freut mich jedes Mal, wenn ich erleben kann wie viele Vogelarten gemeinsam entdeckt werden können. Sicher hat es für alle eine besondere Beobachtung dabei. Trotz Corona, Mund-Nasenschutz im Zug und etwas beschränkter Nutzung der Fernrohre wird mir diese Exkursion in sehr guter Erinnerung bleiben.

Corona macht kreativ: obwohl einige Naturspaziergänge ausfallen mussten, verzichtet der NVV Höngg nicht auf interessante Aktionen.

Wegweiser in Spechtform am Waldrand wiesen darauf hin: Vom Auffahrtsdonnerstag, dem 21. Mai 2020 an konnte man an der Sonderistrasse im Hönggerwald ein paar Tage lang Vögel entdecken, die bei Annäherung nicht sofort fortflogen. Es handelte sich um Fotos von verschiedenen Spechtarten, die Teil eines selbst zu erkundenden Parcours waren. Ziel war es, dem Publikum zu zeigen, wie Spechte aussehen und ihren Nachwuchs aufziehen. Im Mittelpunkt stand der Buntspecht.

Der Bericht „Am Spechtbaum“ zeigt was in den letzten Tagen im Hönggerwald entdeckt werden konnte.

Doch heute ist bei vielen Buntspechtfamilien wieder Ruhe eingekehrt. Die Jungen sind ausgeflogen und müssen selbst ihren Weg finden. Die Bilder des Spechtparcours wurden eingesammelt und uns bleibt nur den Jungspechten alles Gute beim Entdecken der grossen Welt zu wünschen.

Wer gerne nochmals ein Ohr voll von den Bettelrufen nehmen möchte, kann unseren Film von 2019 anschauen

Die Natur lässt sich nicht aufhalten! Auch wenn der Natur- und Vogelschutzverein seine Angebote nicht durchführen kann, singen die Vögel und blühen die ersten Blumen. Wer mit offenen Ohren und Augen durch den Wald geht oder die Umgebung betrachtet, kann immer wieder Schönes entdecken.

So wie es Urs Bühler in seiner Kolumne am 21. März beschrieben hat. Jetzt singt die Amsel – nicht erst recht, sondern sowieso

 

 

 

 

Der heutige Naturspaziergang führte uns zu betenden Händen und zu den Teufelchen – wenn Sie nun an eine Kirchenführung denken, liegen Sie völlig falsch. Die Rede ist hier von blutrotem Hartriegel und wolligem Schneeball. Rund 50 Personen liessen sich bei milden Temperaturen, blauem Himmel und eitlem Sonnenschein in die Geheimnisse der Knospen einführen. Steht man im Winter am Waldrand, sieht man Äste von Sträuchern und Bäumen in einem einheitlichen Braun. Zwischendurch leuchtet vielleicht eine Beere oder gar ein grünes Blatt hervor. Das Gehölze wirkt unscheinbar, auch die Winterknospen scheinen sich kaum voneinander zu unterscheiden.

Impressionen vom 18. Januar 2020

Samstag, 14. Dezember 2019,
in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Höngg

Trotz Sturmwarnung im Vorfeld fand die Waldweihnacht am Vortag des 3. Advent statt und bei friedlichem Zusammensein um das Feuer wurde, wie alle Jahre wieder, eine Weihnachtsgeschichte erzählt, zusammen Tee getrunken und Cervelas gebrätelt. Wir freuen uns über die rund 120 Besucherinnen und Besucher und möchten allen Beteiligten herzlich danken für eine gelungene Vorweihnachtsfeier.

Naturspaziergang - Sonntag 1.12.2019

Leitung: Verena Steinmann, Claudia Rhiner, Pia Schad.

Sein Revier im Griff haben

Bei kühlen Temperaturen versammelte sich am ersten Advent eine frohgemute Teilnehmerschar (36 Erwachsene und 4 Kinder) zum Naturspaziergang im Höngger Quartier Rütihof.

Ohne grosse Anwärmphase ging es gleich zur Sache: Verena Steinmann führte kompetent und facettenreich durch die Zeitläufe dieses Grenzquartiers der Stadt Zürich. Das heutige Gesicht dieses Ortes zeigt einem hinter der Endstation des 46ers noch einige schöne Plätzchen und Gebäude, bei denen man erahnt, dass einige Jahrhunderte Geschichte darin stecken.

Naturspaziergang; Sonntag 10. November 2019

Mit «Baum» ist an diesem nebligen Morgen die Eiche gemeint – die Biodiversitätsbaumart. Viele Pflanzen und Tiere leben von und mit ihr, davon allein 300 - 500 Insektenarten wie der Eichensplintkäfer (frisst die jungen Triebe), die Hornisse (nutzt Höhlen im Stamm), der Eichelprozessionsspinner (kann den Baum kahlfressen, dieser überlebt das aber) und der Purpurräuber (ein sehr schöner Käfer, der wiederum die Raupen des Eichelprozessionsspinners frisst).

Wetterpech hatten die 20 arbeitswilligen Naturschützer, welche sich um 9 Uhr beim Schützenhaus trafen. Trotz Dauerregen wurden Gruppen eingeteilt. Vier Gruppen machten sich auf alle Nistkästen zu reinigen, eine Gruppe machte Pflegearbeiten am Kappenbühl und eine am Ruggernweg.

Und ewig grüsst… der Biber!

Denn es war natürlich ein Biber und kein Murmeltier, der als Blickfang am Stand des Naturschutzvereins Höngg am 43. Wümmetfäscht vom 27. – 29. September 2019 diente – wir sind in Höngg, zwar am Hang, aber noch nicht ganz in den Bergen. Was war das für ein ausgestopftes Prachtexemplar! Da juckte es einen wirklich in den Fingern, das liebe Biest zu streicheln, aber berühren durfte man es nicht. Dafür lag ein grosses Fell daneben, mit dem man nach Herzenslust kuscheln konnte. Viele Festbesucher sagten, sie hätten noch nie einen Biber gesehen. Mit ein bisschen Glück und Geduld kann man das dämmerungs- und nachtaktive Tier jetzt ganz in der Nähe beobachten. Weil zur Vielfalt der Höngger Natur seit Kurzem eine Biberfamilie gehört, die sich an der Limmat angesiedelt hat.

Auflösung des Wettbewerbes

An einem schönen Sommerwochenende kommen mehr als 5‘000 Menschen an die Werdinsel, das empfinden mehr als 44% der Wettbewerbsteilnehmenden als zu viel. Biber und Eisvögel gibt es je 1 Familie, ganz genau wissen wir es jedoch nicht, da es immer Schwankungen gibt. 4-5 verschiedene Fledermausarten sind anzutreffen, nämlich Grosser Abendsegler, Wasserfledermaus, Zwergfledermaus, Weissrandfledermaus und selten Rauhautfledermäuse.

Beim ersten Ausblick auf den See stahlen die Reiher den Limikolen die Show. Grau-, Silber- und Purpurreiher präsentierten sich.

Beim zweiten Beobachtungsplatz drängten sich die Singvögel vor. Junge Goldammern waren nicht einfach zu bestimmen.

Später kamen die Limikolen doch noch zu ihrem Auftritt: viele Kiebitze und Bekassinen, 2 Alpenstrandläufer und je ein Sandregenpfeifer, Grünschenkel und Waldwasserläufer.

Eine befruchtete Blüte wird zur Frucht. Die Pflanze produziert Früchte, um sich zu vermehren. So weit, so gut.

Dass man die Früchte, die an diesem heissen Sonntagnachmittag an den Sträuchern und Bäumen vom Hönggerberg vor sich hin reifen, botanisch in drei grobe Hauptkategorien einteilen kann, ist für viele der über 40 Naturspaziergängerinnen und Naturspaziergänger wohl eine neue Erkenntnis. Da gibt es zum ersten die Schliessfrucht, die sich als Ganzes verbreitet, zum zweiten die Zerfallfrucht oder Teilfrucht, die nach der Reifung in mehrere Teile mit meist einem Samen zerfällt, und zum dritten die Streufrucht, die ihren Samen direkt freigibt.

Unser erstes Ziel war das das Carl Stemmler Museum in der Altstadt von Schaffhausen. Der Kürschner, Tier- und Naturschützer lebte von 1882 bis 1971 und hat für seine grosse Sammlung Tierpräparate in seinem Haus ein Museum eingerichtet, welches er kurz vor seinem Tod der Stadt Schaffhausen vermacht hat. Noch heute stehen alle Tiere so, wie er sie angeordnet hat und sind mit seiner Handschrift beschriftet. Die kurzweilige Führung von Urs Weibel, Kurator, brachte uns den engagierten Pionier im Naturschutz näher. Viele der Anekdoten brachten uns zum Schmunzeln und weckten die Neugier auf die ausgestellten Vögel und anderen Lebewesen.

Dötra – einige Impressionen zu einer megaschönen und äusserst 'ergiebigen' Exkursion am 22. und 23. Juni 2019

Die Zuversicht war stärker als die Skepsis: ich denke, alle waren froh, dass Dorothee der Durchführung dieser Exkursion grünes Licht erteilte. Und alle waren froh, nach der langen Hinfahrt dem Regen erst einmal aus dem Restaurant zuzuschauen – Kaffee!

Zum Glück wars mit dem Regen nicht einmal halb so schlimm, und schon gleich von Beginn weg machten uns die einheimischen Vögel in regelmässiger und dichter Abfolge ihre Aufwartung: Steinschmätzer, Bergpieper,.eine Heckenbraunelle, die sich wie bestellt gleich auf der Siztstange vis-à-vis präsentierte und ihren Gesang zum Besten gab, u.v.m.

Menschen geben den Flüssen Lebensräume zurück – so ist auch das neue Schutzgebiet Chly Rhy entstanden. Die Kleingewässer und die vielfältigen Strukturen sind der ideale Lebensraum für ganz unterschiedliche Lebewesen und auch Rastplatz für die durchziehenden Vogelarten. Der Biber hilft mit und gestaltet die Aue durch Graben und den Bau von Dämmen. In dieser Landschaft begegnen sich intensive Landwirtschaft und Naturschutzgebiete hautnah.

Im Rahmen von Abenteuer StadtNatur konnte der Natur- und Vogelschutzverein Höngg über 30 Personen begrüssen, die sich botanischen Kenntnissen und Geheimnissen rund um die Wiesenwelt widmen wollten.

Der heutige Naturspaziergang führte uns – eine Gruppe von rund 40 Personen – von der Bushaltestelle Rütihof direkt ins üppige Frühlingsgrün und mitten hinein in traditionell-volkstümliche Aussagen: Zu den Sprichwörtern und den geflügelten Worten. Keine Angst: Es ist heute niemand auf den Leim gegangen und es versteckt sich in diesem Bericht auch keine Zeitungsente. Dafür erfuhren wir viel von Pia, Silvana, Beni und Simon über die Herkunft und Bedeutung von Sprichwörtern und nebenbei auch einiges über Vögel.

Sprichwörter und so genannte geflügelte Wörter begleiten uns Menschen schon seit der Antike. Ihren Ursprung haben sie vielfach bei griechischen oder lateinischen Autoren, aber auch aus der Bibel. Es gibt auch modernere Sprichwörter. Wie nicht anders zu erwarten, kommt man dabei beispielsweise um die Altmeister der deutschen Dichtung nicht herum: Johann Wolfgang von Goethes Eiertanz ist ebenso berühmt wie Friedrich Schillers Axt im Haus.

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