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Der Braunkehlchenschutz muss dort ansetzen, wo noch mehrere Paare zu finden sind. Er erfordert gute Kontakte zu den Landwirten und genügend finanzielle Mittel, um entstehende Verluste der Bauern abzugelten.
Zwei Schutzmethoden stehen dabei im Vordergrund. Es soll versucht werden, auf grossen, zusammenhängenden Wiesenflächen, wo die Dichte am grössten ist, die Mahd solange hinauszuschieben, bis die Braunkehlchen ihre Brut beendet haben. Bei der zweiten Methode werden die Nester durch gezieltes Beobachten gesucht und markiert. Die Landwirte lassen dann rund um ein Nest eine Fläche von rund 1 Are stehen, besser wären 2-3 Aren. Erst nach dem Ausfliegen der Jungen werden dann diese Restflächen gemäht. Wo das Braunkehlchen vorkommt, stimmt das Biotop auch für andere, mittlerweile selten gewordene Arten wie die Feldlerche oder die Wachtel. An einen solchen Ort führt auch die Wochenendexkursion unseres Vereins. Wir reisen anfangs Juni ins Obergoms, wo wir eine äusserst vielfältige Fauna antreffen werden. Wir werden im Zelt übernachten und am frühen Morgen vom Gesang des Gartenrotschwanzes geweckt werden - ein Erlebnis der besonderen Art. Informationen zu diesem Vereinswochenende finden Sie auf unserer Website unter Veranstaltungen. Marcel Ruppen
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:25 Uhr |




Braunkehlchen (Foto M. Ruppen, vogelbilder.ch)