Editorial: Braunkehlchen in Bedrängnis
Früher im ganzen Mittelland als Brutvogel verbreitet, trifft man Braunkehlchen heute nur noch in einzelnen kleinräumigen Rückzugsgebieten an. Die grössten Populationen haben sich in den Alpenhochtälern wie dem Engadin und dem Oberwallis erhalten. Hier finden sich noch immer blumenreiche, vielfältige und extensiv bewirtschaftete Wiesen, welche genügend Insekten beheimaten.
Im Mittelland hingegen sind einerseits viele Wiesen nur noch auf Grasproduktion ausgerichtet und werden andererseits auch viel zu häufig und für das Braunkehlchen zu ungünstigen Zeiten gemäht, so dass die Bodennester vermäht werden. So finden sich in der Grossregion Zürich nur kleine Restpopulationen auf dem Hirzel und entlang der Biber. Auf dem Herbstzug bietet die Katzenseeregion beste Beobachtungsmöglichkeiten.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:25 Uhr |
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Klug und zu Unrecht verschrien: Die Elster
(Editorial Mitgliederjournal Juni11)
Knapp rabengross und schwarz-weiss gefärbt ist die Elster ein sehr auffälliger Vogel. Das laute Schäkern macht sie unüberhörbar - allerdings nur ausserhalb der Brutzeit, während welcher die Altvögel leise und ziemlich unauffällig sind.
Scheu und vor allem misstrauisch sind sie das ganze Jahr über.
In Verruf geraten sind sie, weil sie gelegentlich ein Singvogelnest ausnehmen. Deshalb hört man immer wieder, wegen der Elstern gäbe es keine Singvögel mehr.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:26 Uhr |
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Libellen – faszinierende Flugkünstler
von Jonas Landolt
Kaum jemand wird auf die Frage, was denn eine Libelle sei, das Gefühl haben, keine Antwort geben zu können. Beginnt man sich über die Libel- len Gedanken zu machen, stel- len sich viele Fragen, die gar nicht so einfach zu beantworten sind.
Die Libellen (Odonata) bilden eine Ordnung innerhalb der Insekten. Die ersten Vorfahren der Libellen lebten bereits vor
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