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Editorial: Braunkehlchen in Bedrängnis

Früher im ganzen Mittelland als Brutvogel verbreitet, trifft man Braunkehlchen heute nur noch in einzelnen kleinräumigen Rückzugsgebieten an. Die grössten Populationen haben sich in den Alpenhochtälern wie dem Engadin und dem Oberwallis erhalten. Hier finden sich noch immer blumenreiche, vielfältige und extensiv bewirtschaftete Wiesen, welche genügend Insekten beheimaten.

Im Mittelland hingegen sind einerseits viele Wiesen nur noch auf Grasproduktion ausgerichtet und werden andererseits auch viel zu häufig und für das Braunkehlchen zu ungünstigen Zeiten gemäht, so dass die Bodennester vermäht werden. So finden sich in der Grossregion Zürich  nur kleine Restpopulationen auf dem Hirzel und entlang der Biber. Auf dem Herbstzug bietet die Katzenseeregion beste Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:25 Uhr
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Jahresbericht 2011

GV

Die zwei Anträge, 2000 Franken an die Libellenausstellung im Neeracherried zu zahlen und  Ausgaben von ca. 2000 Franken für die Anschaffung von neuen Nistkästen zu bewilligen. wurden beide angenommen. Ausserdem hatte der Vorstand vorgeschlagen, dem Fledermausschutz 2500 Franken an die Anschaffung eines mobilen Ortungssytems zu zahlen. Nach der begeisternden Präsentation über die Zürcher Fledermäuse durch Hans-Peter Stutz, beschloss die GV auf seine Bitte hin den Betrag zu verdoppeln. Damit sponserte der NVV dem Fledermausschutz zwei bioakustische Forschungseinheiten, mit denen 2011 auch bereits ein Teil Zürichs auf Fledermäuse abgesucht wurde. Erstmals war es dadurch möglich, in der Stadt fliegende Fledermäuse anhand ihres Rufes zu bestimmen. Bisher war man in vielen Fällen darauf angewiesen, die Quartiere zu finden und dann die Tierchen abzufangen.

Mitglieder

Ende 2011 hatte der Natur- und Vogelschutzverein 547 Mitglieder. Das sind 5 mehr als Ende 2010. Es ist das erste Mal seit vielen Jahren, dass der Mitgliederbestand leicht zugenommen hat. Dieses positive Resultat ist vor allem den Neumitgliedern zuzuschreiben, die der Grundkurs 2011 brachte. Es waren aber auch relativ wenig Austritte zu verzeichnen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:25 Uhr
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Klug und zu Unrecht verschrien: Die Elster

(Editorial Mitgliederjournal Juni11)

Knapp rabengross und schwarz-weiss gefärbt ist die Elster ein sehr auffälliger Vogel. Das laute Schäkern macht sie unüberhörbar - allerdings nur ausserhalb der Brutzeit, während welcher die Altvögel leise und ziemlich unauffällig sind.

Scheu und vor allem misstrauisch sind sie das ganze Jahr über.

In Verruf geraten sind sie, weil sie gelegentlich ein Singvogelnest ausnehmen. Deshalb hört man immer wieder, wegen der Elstern gäbe es keine Singvögel mehr.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 17:26 Uhr
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Jahresbericht 2010

von Susanne Ruppen, Vereinspräsidentin

Generalversammlung

2010 war ein Wahljahr. Alle 8 Vorstandsmitglieder, die sich wieder zur Wahl stellten, wurden einstimmig gewählt. Leider aus beruflichen Gründen zurückgetreten war Stefan Hohler. Der Vorstand hatte der GV beantragt 2 Projekte mit grösseren Beiträgen zu unterstützen: Den Schutz eines riesigen Rötelfalkenschlafplatzes im Senegal mit 5000 Franken und die Schaffung lichter Waldbereiche im Tössbergland, ein Projekt der SSVG (Schweizerische Gesellschaft für Vogelschutzgebiete), mit 10'000 Franken. Beide Spenden wurden fast einstimmig beschlossen.

Die Spende an die SSVG löste allerdings

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Libellen – faszinierende Flugkünstler

von Jonas Landolt

Kaum jemand wird auf die Frage, was denn eine Libelle sei, das Gefühl haben, keine Antwort geben zu können. Beginnt man sich über die Libel- len Gedanken zu machen, stel- len sich viele Fragen, die gar nicht so einfach zu beantworten sind.

Die Libellen (Odonata) bilden eine Ordnung innerhalb der Insekten. Die ersten Vorfahren der Libellen lebten bereits vor

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